amtsdruckschrift.at

Monika Bargmanns Weblog über Public Sector Information; Amts- und Behördenbibliotheken; elektronische Gesetzgebung, Verwaltung, Justiz; digitale Politik. Schwerpunkt Österreich & EU; meistens deutsch, manchmal englisch, selten in anderen Sprachen (früher: "eGovernment, eDemocracy, ePolitics").
Monika Bargmann's Weblog about public sector information, government libraries, government information, eGovernment, eDemocracy, ePolitics. Main focus on Austria & Europe.

Donnerstag, Jänner 02, 2014

Landesgesetzblätter nur noch online

Seit 1. Jänner 2014 wird die authentische Kundmachung des Landesgesetzblattes für Wien elektronisch im Rahmen des Rechtsinformationssystems erfolgen. Der Druck wurde mit Ende 2013 eingestellt. Mehr dazu: www.wien.gv.at/politik-verwaltung/landesgesetzblaetter-online.html.

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Dienstag, November 05, 2013

Bibliothek der Bremischen Bürgerschaft vor dem Aus?

Hinweis von Jürgen Plieninger in aspb-spezialbibliotheken-l: "Von heute bis zum 13.12.2013 steht die Petition zum 'Erhalt der Bibliothek der Bremischen Bürgerschaft' mit dem Aktenzeichen L 18/304 für sechs Wochen online". Die Bremische Bürgerschaft wäre bei einer Schließung der erste Landtag in Deutschland ohne eigene Bibliothek.

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Montag, Oktober 14, 2013

RIS mit IALL 2013 Website Award ausgezeichnet

Das österreichische Rechtsinformation des Bundes (RIS) wurde mit dem Website Award der International Association of Law Libraries ausgezeichnet. Begründung: "RIS is an excellent open-access official government website managed by the Austrian Federal Chancellery that provides comprehensive access not only to national laws, but also to European community law, and the judicature of high courts, commissions and tribunals". Die Jury bestand aus Ligita Gjortlere (Riga Graduate School of Law), Teresa Miguel-Stearns (Yale Law School), Mirela Roznovschi (New York University School of Law) und Ivo Vogel (Staatsbibliothek zu Berlin).

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Freitag, November 30, 2012

Social media use

Neuerscheinung:
John T. Snead: "Social media use in the U.S. Executive branch". In: Government Information Quarterly 30 (2013) 1, S. 56 – 63: "This exploratory study examines Executive agency use of social media and public participation with the media. Findings indicate that most agencies reviewed do use social media. The public does interact with the media and some agencies experience high overall participation levels; however, there are some issues with agency use of social media and public participation with the media".

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Montag, März 12, 2012

WE-NATO

Neu: "WE-NATO is an interactive social media platform which will enable NATO officials to engage directly with the global public and citizens in an open and transparent dialogue on issues related to NATO's current agenda. We want to engage in a conversation with you on issues of critical relevance to transatlantic and global security. We want to listen to your views and comments. And we want to share with you our thinking.
Are you interested? The web platform will use the social media tools such as Facebook, Twitter, Google+ and YouTube.
How can you join? There are several ways for you to get involved:
  • 1. Ask your question directly : Pose your questions during live interviews by using #asknato on Twitter.
  • 2. Submit your own Blog entries : Tell us what you think about NATO related issues by sending written or video blogs to http://www.we-nato.org/contact and we'll post them on the WE-NATO site.
  • 3. Comment on specific Blogs on WE-NATO by registering with the WordPress site, or by using your facebook account to log in".
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    Montag, März 21, 2011

    Projekt "1000 bus stops" - Eure Photos gesucht

    Für den Mobilitätslehrgang, den ich bei der Umweltberatung besuche, muss ich ein kleines Abschlussprojekt machen. Da ich im Gegensatz zu vielen meiner KurskollegInnen keine Umweltgemeinderätin bin, kann ich weniger ein konkretes Projekt für eine Gemeinde umsetzen, sondern eher etwas im Bereich Bewusstseinsbildung machen. Ich hab mir nun das Projekt "1000 bus stops" einfallen lassen - eine Sammlung von Photos, auf denen Bushaltestellen zu sehen sind. Mich hat dazu ein Vortrag beim Lehrgang inspiriert, der das bequeme Auto vor der Haustür einer heruntergekommenen Bushaltestelle mit zerfetztem Fahrplan gegenüberstellte. Dann hab ich in meiner Umgebung genauer geschaut und gesehen, dass manche Bushaltestellen wirklich in erbärmlichem Zustand sind. Ziel der Aktion ist, gute und schlechte Beispiele zu sammeln, um für Gemeinden Anregungen zu liefern, wie man es (nicht) macht und was sich Fahrgäste eigentlich wünschen.

    Bushaltestelle Rechte Donaustrasse in Linz
    Bushaltestelle Rechte Donaustraße in Linz
    Es würde mich freuen, wenn Ihr die Seite "liket". Und wenn Ihr mitmacht, freut es mich noch mehr :-) Vielleicht zückt Ihr also demnächst Euer Handy, photographiert eine Bushaltestelle, mailt mir das Bild (bzw. stellt es gleich auf die Seite) und schreibt kurz dazu, was daran positiv und was negativ ist. Beispiele: Sitzbank, Windschutz, Dach, verständlicher Busfahrplan, Mistkübel...

    Update: noch zwei Fans bis zur Kurzadresse gesucht...

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    Dienstag, Oktober 05, 2010

    Eingriff in richterliche Unabhängigkeit?

    "Die Weigerung einer Präsidentin des Landgerichts, einem Richter beim Registergericht auf elektronischem Weg bei Gericht eingehende Handelsregisteranmeldungen in gedruckter Form vorlegen zu lassen, stellt eine in die richterliche Unabhängigkeit eingreifende Maßnahme der Dienstaufsicht dar" - mehr auf JurPC: Dienstgerichtshof Hamm, Beschluss vom 20.10.2009: "Eingriff in die richterliche Unabhängigkeit durch elektronischen Rechtsverkehr?", JurPC Web-Dok. 163/2010.

    Die Landesgerichtspräsidentin hatte auf die Beschwerde geantwortet, dass der Richter sich ja selbst die Anmeldungen ausdrucken könne: "Soweit er elektronische Eingaben zum Handelsregister in Papierform zu bearbeiten wünsche, könne er sich die Eingaben selbst ausdrucken. Den hierfür anfallenden Zeitaufwand habe er hinzunehmen". Darauf der Antragsteller: "Ihm sei eine reine Sachbearbeitung am Computer nicht mit der für eine richterliche Sachbehandlung nötigen Sorgfalt möglich; ohne die von ihm gewünschten Ausdrucke könne er eine Registeranmeldung nicht ordnungsgemäß prüfen. Abgesehen davon, dass seine Büroausstattung auch nicht dafür ausgelegt sei, dass er die Unterlagen, die für seine Arbeit zwingend erforderlich seien, selbst ausdruckt, stelle das entsprechende Ansinnen an ihn einen Eingriff in seine richterliche Unabhängigkeit dar".

    Fazit: "Da das Aktenstudium zum Kern richterlicher Tätigkeit gehöre, habe der Dienstherrn einem Richter, der willkürfrei meine, zur sachgerechten Bearbeitung auf Papierausdrucke angewiesen zu sein, diese Möglichkeit der Bearbeitung zu eröffnen".

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